Nachhaltige Räsenmäher

Schafe sind gern gesehene Weidetiere, da sie im Gegensatz zu Pferden und Rindern ein weitaus größeres Futterauffnahmespektrum besitzen. Somit wird die betroffene Wiese je nach Größe in einem gewissen Zeitraum abgegrast. Bei und war die Schafsherde im vergangenen Herbst für einen Monat zu Besuch.

Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist die Stickstoffanreicherung des Bodens durch den Kot der Tiere. Wiederkäuer, zu denen auch Schafe gehören, scheiden zwischen 75% und 96% des über Weidefutter aufgenommenen Stickstoffs wieder aus. Damit ist es ein idealer Düng-Faktor für die Wiese. Es liefert aber auch eine Bereicherung für eine weiter Tiergruppe, nämlich die der Insekten. Einige dieser, sind auf die Exkremente der Weidetiere angewiesen und stellen wiederrum eine Nahrungsquelle für zum Beispiel Vögel dar.

Herdentiere haben außerdem immer einen sogenannten „Tritt“. Das bedeutet, dass die Tiere bestimmte Pfade einhalten und diese immer wieder ablaufen. Im Falle von Kuhherden können diese durch das Hohe Gewicht der Tiere so tief werden, dass die Struktur des Mutterbodens beeinträchtigt wird. Durch ihr geringeres Gewicht, sind die Pfade einer Schafsherde nicht tief in den Boden eingepfercht und dieser wird so nicht unnötig belastet.

Es scheint, dass es den Schafen bei uns so gut gefallen hat, dass jedes weibliche Schaf in dem Monat auf unserer Weide gedeckt wurde. Das Resultat sind viele kleine Lämmer, welche im März geboren wurden. Unser Schäfer hat uns das untenstehende Bild zugesendet, auf dem man einige der Jungtiere sehen kann.

Wir freuen uns schon bald die Muttertiere und Lämmer wieder bei uns begrüßen zu können.

Quelle: www.landwirtschaftskammer.de/riswick/pdf/gruenlandmanagement_schafe.pdf

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